Einbrecher in Ihrem Zuhause? Das muss nicht sein!

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Einbrecher in Ihrem Zuhause? Das muss nicht sein!

Medienberichten zufolge sind die Einbruchszahlen in Deutschland in den letzten Jahren stark angestiegen. Das Thema wird Sonntagabends in bekannten Talkshows behandelt und vielleicht kennen Sie selber einen Betroffenen oder sind wohlmöglich persönlich betroffen? Insbesondere in der Urlaubszeit haben Einbrecher Hochkonjunktur, weil viele ihren Urlaub im Ausland verbringen und die Immobilien infolgedessen leer stehen. Lesen Sie hier, wie Sie Ihre Immobilie absichern können und wie Sie Schwachstellen an Ihrer Immobilie erkennen und beheben lassen können.

Schwachstellen, die nicht sein müssen

Möchten Sie Ihre Immobilie diebstalsicher machen, dann versuchen Sie sich doch einfach einmal in die Perspektive eines Langfingers zu versetzen.

Allgemein wird gesagt, dass ein Einbrecher aufgibt, sollte er sich nicht innerhalb von fünf Minuten Zugang zum Haus oder zur Wohnung verschafft haben. Sie sollten also Ihre Immobilie aus den Augen eines Einbrechers betrachten. Gibt es gekippte Fenster? Ist die Haustür nur einfach gesichert? Können höher gelegene Fenster – welche häufig schlechter gesichert sind – erreicht werden?

Sind Kellerfenster oder Seiteneingänge schlecht einsehbar? Können Sie mehrere dieser Fragen mit „Ja“ beantworten, dann besteht bei Ihnen sicherlich Handlungsbedarf.

Schwachstellen beheben

Die größten Schwachstellen sind natürlich Türen und Fenster. Experten empfehlen einbruchhemmende Eingangstüren zu verbauen. Für jemanden, der gerade neu baut oder saniert, ist das sicherlich eine Idee, die er genauer prüfen sollte. Die Anschaffung einer solchen Tür ist jedoch sehr kostenintensiv.

Wer diese hohen Kosten nicht bereit ist, zu zahlen, sollte zumindest die vorhandene Tür aufrüsten. Es ist jedoch weniger sinnvoll, nur ein hochmodernes Türschloss zu verbauen und den Türrahmen – als Schwachstelle – im Ursprungszustand zu belassen.

Das gleiche gilt für Fenster. Diese sollten entweder gegen einbruchhemmende Fenster ausgetauscht werden oder sinnvoll verstärkt werden. Ein besonders wichtiger Tipp: Verstärken Sie nicht nur Fenster, die im Erdgeschoss liegen. Einbrecher wissen, dass scheinbar schwer erreichbare Fenster gerne ungesichert bleiben und versuchen daher direkt über diese Fenster in Ihre Immobilie einzusteigen.

Elektronische Helfer sichern Ihr Eigentum zusätzlich

Wer mechanisch für einen soliden Grundschutz seiner Immobilie gesorgt hat, kann durch elektronische Geräte die Sicherheit weiter erhöhen. Eine einfache und sehr effektive Maßnahme ist die Installation von Bewegungsmeldern in Kombination mit Lichtquellen. Diese erschrecken im bestmöglichen Fall die potenziellen Einbrecher.

Wer bereit ist, noch weiter aufzurüsten, der kommt um den Einbau einer Alarmanlage natürlich nicht herum. Solche Anlagen sind zwar teuer, schrecken aber wirkungsvoll Einbrecher ab. Selbst wenn es dann einmal zu spät ist und ein ungebetener Gast sich Zugang zu Ihrer Immobilie verschafft hat, kann diese ihn wirkungsvoll in die Flucht schlagen bzw. alarmiert automatisch einen Sicherheitsdienst und die Polizei.

Urlaubszeit ist Einbruchszeit

Besonders in der Sommerzeit suchen sich Einbrecher Häuser aus, bei denen die Bewohner im Urlaub sind. Hier sind Sie nun gefordert. Gaukeln Sie Einbrechern vor, dass Ihr Haus bewohnt ist. Zeitschaltuhren können zu vorher bestimmten Uhrzeiten das Licht aktivieren.

Rollläden können Sie automatisch schließen lassen oder fragen Sie Ihre Nachbarn, ob diese Ihr Haus hüten. Lassen Sie die Briefkästen leeren und die Mülltonnen an die Straße stellen, auch wenn diese leer sind. So werden Einbrecher, bei ihren Erkundungstouren, Ihre Immobilie womöglich von der Liste potenzieller Einbruchsmöglichkeiten streichen.

Die Polizei hilft weiter

Und das nicht erst, wenn es zu spät ist. Sie bietet kostenlose Infoveranstaltungen an und hat weitere Informationen für Sie aufgearbeitet. Wenden Sie sich einfach an die nächste Polizeibehörde und erschweren Sie es Einbrechern, in Ihre Immobilie einzubrechen.

ÜBRIGENS: Sind Sie in sozialen Netzwerken zu finden? Vielleicht sogar mit veröffentlichter Adresse? Dann überlegen Sie sich gut, ob Sie öffentlich posten, dass Sie jetzt erstmal 4 Wochen auf Weltreise sind. Ein Einbrecher wird sich für diese Information sicherlich nicht in einer Art und Weise bedanken, wie Sie es gutheißen können.

Es gar nicht so weit kommen lassen

Ist ein Einbruch geschehen, ist dies für die Betroffenen häufig eine hohe psychische Belastung. Das Wissen, dass eine fremde Person sich zutritt in die eigenen Wände verschafft hat und die gestörte Privatsphäre, lassen Betroffene schlecht schlafen. Ein Einbruch hinterlässt nicht nur einen finanziellen Schaden, sondern auch einen physischen.

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